Unsere Mission
Der Fokus lag auf der Neuausrichtung des bestehenden Abo-Shops für den SPIEGEL und das manager magazin. Ziel war es, gemeinsam mit unserem Partner opensubs, die historisch gewachsenen Strukturen der beiden Abo-Shops durch eine moderne Plattform zu ersetzen, die das Redaktionsteam in der täglichen Arbeit spürbar entlastet. Wir mussten eine Lösung finden, die eine Vielzahl individueller Logiken abbilden konnte, da die Anforderungen schlicht nicht mit einem “Shop von der Stange” umsetzbar waren. Dabei sollten beide Marken in einem zentralen Backend vereint werden, um die Verwaltung zu vereinfachen und eine solide technische Basis für das Abo-Geschäft zu schaffen.
Herausforderung
Die Komplexität ergab sich zum einen daraus, ein gewachsenes Abo-System und eine moderne Subscription Plattform wie Frisbii so zu verzahnen, dass sie im Hintergrund sauber zusammenspielen. Unsere Aufgabe war es auch, diese Ebenen so zu integrieren, dass die Nutzer im Frontend ein nahtloses Erlebnis haben, bei gleichzeitig voller Kontrolle für das Team im Backend.
Dabei war die Logik alles andere als Standard. Die Challenge: Regeln für Countdown-Elemente, länderspezifische Prämien und dynamische Module bis in den Checkout hinein abbilden. Und das natürlich passgenau für die jeweilige Marke.
Lösung
Wir haben Shopware 6 als eine Art smartes Schaufenster genutzt, um die Stärken der Erlebniswelten voll auszuspielen. Aufgrund einiger besonderer Anforderungen ging es hier nicht um eine “Lösung von der Stange”, sondern um ein Setup, das wir exakt auf den Abo-Vertrieb zuschneiden konnten.
Konkret heißt das:
- System-Integration: Die Produktdaten fließen direkt aus den hauseigenen Systemen ein, während spezialisierte Partner im Hintergrund für die Abwicklung sorgen. So verzahnt, dass der Kaufprozess für Kunden wie aus einem Guss wirkt.
- Zwei Marken, eine Zentrale: SPIEGEL und manager magazin werden über ein gemeinsames Backend gesteuert. Das macht die Verwaltung effizient, ohne dass die optische Eigenständigkeit der beiden Titel im Shop verloren geht.
- Nutzerzentriertes CMS: Dank der Erlebniswelten kann das Team Kampagnen und Angebote jetzt eigenständig pflegen. Das sorgt für mehr Flexibilität im Alltag und entlastet die internen Prozesse spürbar.
- Ehrliches Tracking: Adobe Analytics wurde so aufgesetzt, dass man genau sieht, wo die Nutzer im Kaufprozess abbiegen oder aussteigen, ganz ohne Rauschen.
Wirkung
Der Shop beweist seit dem Go-live seine Wetterfestigkeit im Tagesgeschäft. Für die Teams bedeutet das vor allem eins: Kampagnen und neue Angebote landen jetzt ohne technische Umwege dort, wo sie hingehören: direkt beim Kunden. Der Shop wurde somit zu einem echten Hebel für das digitale Abo-Geschäft, der für beide Marken optisch und technisch genau das liefert, was sie versprechen.
Dass das Setup heute so stabil steht, liegt vor allem an der Art, wie wir das Projekt gemeinsam angegangen sind: Wir haben nicht locker gelassen, Schnittstellen gefeilt bis alles saß und trotzdem pünktlich abgeliefert. Einfach weil es sowohl menschlich als auch fachlich gepasst hat. Das Fundament für die weitere Entwicklung der digitalen Abo-Strategie steht. Die Zusammenarbeit geht weiter und wir reden nicht mehr über „geht nicht“, sondern über „was machen wir als Nächstes“.