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SEO-Trends 2017: Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick

Alljährlich veröffentlicht der Software-Anbieter Searchmetrics die Ergebnisse ihrer Studie zum Thema Rankingfaktoren. Im Jahr 2016 aber letztmalig in der bekannten Form, denn die SEO-Welt befindet sich im Wandel.

Nichts ist mehr fix: Searchmetrics führt uns in der aktuellen Ranking-Faktoren-Studie das Ende der traditionellen Ranking-Faktoren schön vor Augen. Wer 2017 noch Checklisten-SEO macht, hat vermutlich jetzt schon verloren.

Eric Kubitz, Geschäftsführer, CONTENTmanufaktur GmbH

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Geordnet sind die Ranking-Faktoren nach Kategorien und abnehmender Korrelation: Der Faktor mit der höchsten, positiven Korrelation jeder Kategorie steht oben – der Faktor mit der niedrigsten, eventuell negativen Korrelation unten. Ebenfalls findet sich in dieser Infografik der Vergleich der Korrelation mit 2015: Ist sie gestiegen, gesunken, gleichgeblieben oder neu berechnet worden?

Kurz zur Erklärung: Eine hohe Korrelation drückt aus, dass die Unterschiede der untersuchten URLs, geordnet nach Position und in Bezug auf den Ranking-Faktor, groß sind. Dies ist nicht zu verwechseln mit deren Wichtigkeit.

(Bild, Text: Searchmetrics, http://www.searchmetrics.com/de/knowledge-base/ranking-faktoren-infografik-2016/ )

Rebooting Rankingfaktoren 2016

Searchmetrics untersuchte 10.000 Google Suchergebnisse, um die Frage „Warum lösen Content-Relevanz und Nutzer-Fokus die Checklisten-Ranking-Faktoren ab?“ zu beantworten. Geprüft wurden Faktoren wie Content, User Signals, Technische Faktoren, User Experience sowie Social Signals und Backlinks der Top rankenden Websites. Diese Faktoren wurden mit unterschiedlichen SEO-Tools und Daten anhand der Korrelationen in den Suchergebnissen gemessen. Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie im Überblick:

  • Die höchste Content-Relevanz haben URLs auf den Positionen 3 bis 6.
  • die durchschnittliche Wortanzahl ist 2016 um 50 Prozent gestiegen.
  • Nur die Hälfte der Top20-URLs hatte 2016 noch das Keyword im Title.
  • Die Time On Site für Top10-URLs liegt bei 3 Minuten und 43 Sekunden.
  • Die Bounce-Rate liegt für URLs der ersten Suchergebnisseite bei 40 Prozent.
  • Die durchschnittliche Click-Through-Rate auf den Positionen 1-3 beträgt 36 Prozent.
  • Mobilfreundlichkeit ist in Zeiten eines Mobile-first Index eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Platzierungen in den mobilen Suchergebnissen.
  • Ein Drittel der Landingpages setzt inzwischen auf HTTPS-Verschlüsselung.
  • Die Vielzahl von neuen generischen TLDs hat zu einem Rückgang an .com- und .de-Domains geführt.
  • Dateigröße und Ladezeit liegen bei mobil top-gerankten URLs ein Drittel unter den Desktop-Werten.
  • 2016 gab es einen deutlichen Anstieg von Strukturelementen wie Listen und Bullet Points, die eine verbesserte User Experience schaffen.
  • Die Korrelation zwischen Social-Signals von Facebook, Pinterest & Co. ist ähnlich signifikant wie in den Vorjahren.
  • Backlinks sind heute ein Ranking-Faktor unter vielen. Die Korrelationen für Backlinks sind weiterhin hoch, deren Bedeutung fürs Ranking wird jedoch weiter abnehmen.

Das Jahr 2016 markiert durch Googles Integration von Machine-Learning einen Wendepunkt im SEO. In diesem Jahr wird allerdings eines besonders deutlich: Googles Entscheidung aus dem Juni 2016, ihren KI-Suchalgorithmus Rankbrain auf die gesamte Suche auszuweiten, verändert die Wertigkeit der im letzten Jahr noch gewichtigen Rankingfaktoren. Der sich laut Searchmetrics stetig verändernde bzw. anpassende KI-Suchalgorithmus unterscheidet sich durch seine Flexibilität und Agilität von den bisher eher als langsam und aufwendig anzupassend geltenden Suchalgorithmen.

Grund dafür könnte unter anderem die Tatsache sein, dass Google seine großen Updates wie Penguin (zur Vermeidung über-optimierter Seiten) oder Panda (zur Vermeidung von qualitativ minderwertigen oder inhaltsarmen Seiten) zu Bestandteilen des Kernalgorithmus gemacht hat. Aufgrund der großen Umstellung des Kernalgorithmus gäbe es keine universell gültigen Rankingfaktoren für alle Bereiche mehr.

Die Ansprüche an Content seien wegen diversifizierter Nutzerintentionen zu unterschiedlich. Resultierend aus diesen und anderen Änderungen handelt es sich bei der Studie und Infografik von Searchmetrics aus diesem Jahr um die letzte Studie in dieser Form. Das Unternehmen selbst betitelt die aktuelle Erhebung als „Rebooting Rankingfaktoren“ und produziert ab 2017 stattdessen spezifische Branchen-Studien.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Die Studie sowie die Infografik basieren auf der Auswertung der drei Ergebnisseiten der 10.000 meistgesuchten Suchbegriffe via Google. Auf Basis von Korrelationen wurden die wichtigsten Rankingfaktoren ermittelt.

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