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Dark Social – die „dunkle Seite“ der Netzwerke

Soziale Netzwerke spielen heute sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine große Rolle. Trotz sich verändernder Marktanteile allen voran noch immer facebook.
2016 sind (laut eigenen Angaben) circa 1,04 Milliarden Nutzer hier täglich aktiv. Die Nutzer lesen nicht nur Inhalte, sie teilen sie auch und viele dieser Beiträge werden statistisch erfasst – einige jedoch nicht. Stichwort: Dark Social.

Was genau ist Dark Social und wie kann es eventuell gelingen, die sozialen Netz wieder etwas transparenter zu machen?

Auf den Punkt gebracht…

Bei den Inhalten, die als „Dark Social“ bezeichnet werden, handelt es sich um Teilbereiche, die nicht erfasst werden können. Hierbei handelt es sich um kein allzu neues Phänomen. Immerhin wurde der Begriff schon vor circa vier Jahren geschaffen.

Im Mittelpunkt stehen hier vor allem die privaten Nutzer, die für sie interessante Inhalte mit ihren Mitmenschen teilen möchten. Doch egal, ob facebook oder WhatsApp: nicht alle geteilten Inhalten können auch aufgezeichnet werden bzw. fließen in die entsprechenden Statistiken ein. Die hohen Prozentzahlen von „Dark Traffic“ (lt. The Atlantic über 50% im Jahre 2012) ist vor allem mit folgenden Punkten zu begründen:

  • die eingesetzten Tools verbuchen die entsprechenden Aktionen unter „direct traffic“ (Was ist das eigentlich?)
  • eine bestehende https-Verschlüsselung sorgt dafür, dass die Weiterleitung zu einer http-Seite nicht richtig getrackt wird
  • bestimmte Apps löschen die jeweiligen Parameter fälschlicherweise
  • ein großer Teil der geteilten Inhalte wird in privaten Chats geteilt und kann dadurch nicht getrackt werden
  • eine wachsende Anzahl an Nutzern nutzt absichtlich Tools, um anonym zu bleiben

Tipps für Unternehmer – so verschwinden Sie nicht auf der „dunklen Seite“

Besonders im Bereich des E-Commerce kann „Dark Social“ schaden. Immerhin ist es gerade hier wichtig, Besucher- und Sharer mitzutracken, um über eine verlässliche Grundlage für weitreichende Entscheidungen zu verfügen. Sinnvoll ist es hier in jedem Falle, dafür zu sorgen, dass die Kunden und Interessenten die Inhalte der Seite über einen offiziellen „Teilen“-Button verbreiten und sich nicht dazu entschließen, per „Copy and Paste“ zu handeln.
Wichtig ist es hier selbstverständlich auch, das Nutzerverhalten der Kunden zu berücksichtigen und die Seite entsprechend anzupassen. Besonders in Deutschland befindet sich WhatsApp auf dem Vormarsch. Innerhalb von nur zwei Jahren hat es die App geschafft, ihre Nutzeranzahl zu verdoppeln und ist mittlerweile bei mehr als einer Milliarde Kunden angelangt. Geben Sie Ihren virtuellen Besuchern daher auch in jedem Falle die Möglichkeit, die entsprechenden Inhalte mit einem einfachen Klick über seine am liebsten genutzten Kanäle zu teilen!
Dasselbe gilt übrigens für das Weiterleiten von Angeboten per Mail. Auch hier empfiehlt es sich dringend, auch die entsprechenden Funktionen (z. B. „Teilen per Mail“) zurückzugreifen. Dies hilft nicht nur beim verlässlichen Tracking, sondern trägt auch zur Steigerung des Nutzerkomforts bei.
Dennoch: eine allgemeingültige Lösung des Problems gibt es leider noch nicht.
Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, alle nutzbaren Informationen zu tracken, sinnvoll auszuwerten und ihre Seiten so nutzerfreundlich wie möglich zu gestalten.

Sollten Sie nicht wissen, wie Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Daten auswerten können, haben hohen, nicht messbaren Traffic oder tracken das Geschehen auf Ihren digitalen Präsenzen noch gar nicht – Digital Masters hilft Ihnen gerne dabei.

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